Positionspapier zur KI-Verordnung: KI "made in Europe" den Rücken stärken
31.10.2023 / ID: 401290
Politik, Recht & Gesellschaft
Die europäische Verordnung zur Künstlichen Intelligenz (EU AI Act) befindet sich aktuell mitten in den Trilog-Verhandlungen. Aus diesem Anlass fordern führende Mittelstands- und Digitalverbände in einem heute veröffentlichten Positionspapier erneut einen "differenzierten Regulierungsansatz [...], der innovationsstarke KMU nicht benachteiligt, sondern ihnen den Rücken stärkt, sodass "KI made in Europe" im globalen Wettbewerb künftig überhaupt noch eine Rolle spielen kann."
In dem Papier sprechen sich der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), der Bundesverband Der Mittelstand. BVMW und der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) grundsätzlich für eine KI-Verordnung aus, die Verbraucher schützt und demokratische Grundsätze sichert. Gleichzeitig warnen sie vor einer Überregulierung, die kleinen und mittelständische KI-Anbietern aus Europa unverhältnismäßige bürokratische und finanzielle Hürden in den Weg stellt. Um dies zu vermeiden haben sie sieben Kernforderungen formuliert: 1) KI präzise definieren, 2) Hochrisiko-Systeme klar definieren und angemessen differenzieren, 3) Sandboxes KMU freundlich gestalten, 4) Konformitätsprüfungen für KMU und Startups unbürokratisch und effizient umsetzen, 5) Foundation Models und General Purpose AI getrennt und anwendungsspezifisch betrachten, 6) Schutz des Urheberrechts gewährleisten und 7) Verantwortungsverlagerung auf KMU vermeiden.
"Der AI Act bietet die große Chance, den starken Abhängigkeiten von KI-Anbietern aus China und den USA etwas entgegenzusetzen, um unsere digitale Souveränität zu wahren und den Wohlstand der Zukunft zu sichern," betont BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. "Statt eines Wettbewerbsvorteils für europäische KI-Entwickler und -Anwender kann auch ein Nachteil entstehen, wenn bei der Regulation Compliance-Prüfungen zu kompliziert und entsprechende Compliance-Kosten zu hoch sind. Deshalb kommt es jetzt darauf an, den AI Act innovations- und mittelstandsfreundlich zu gestalten, damit wir Wertschöpfung für vertrauenswürdige KI hier in Europa halten können", erklärt er weiter.
Lesen Sie hier das Positionspapier zum AI Act
Firmenkontakt:
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Pascalstraße 6
52076 Aachen
Deutschland
0241 1890558
https://www.bitmi.de
Pressekontakt:
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
https://www.bitmi.de
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
18.08.2026 | Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
BITMi-Projekt „changeIT“ gestartet
BITMi-Projekt „changeIT“ gestartet
10.07.2026 | Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
ZIM-Förderung sichern
ZIM-Förderung sichern
03.07.2026 | Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Reformpaket adressiert Bürokratie – doch bei Steuern bleibt der große Wurf aus
Reformpaket adressiert Bürokratie – doch bei Steuern bleibt der große Wurf aus
19.06.2026 | Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Hauptstadtforum Digitalwirtschaft des BITMi
Hauptstadtforum Digitalwirtschaft des BITMi
18.06.2026 | Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Deutsch-französisches Positionspapier
Deutsch-französisches Positionspapier
Weitere Artikel in dieser Kategorie
08.09.2026 | Innovation Circle Managementgesellschaft mbH
Julien Backhaus: Warum die einen jammern, und die anderen wachsen.
Julien Backhaus: Warum die einen jammern, und die anderen wachsen.
08.09.2026 | Mahnbescheid.de
mahnbescheid.de: Gerichtlichen Mahnbescheid online beantragen
mahnbescheid.de: Gerichtlichen Mahnbescheid online beantragen
08.09.2026 | BADISCHE PRESSE
Noosha Aubel und Potsdams Krise: Wie lange ist dieses Führungsversagen noch hinnehmbar?
Noosha Aubel und Potsdams Krise: Wie lange ist dieses Führungsversagen noch hinnehmbar?
04.09.2026 | ARAG SE
Rechtsirrtümer im Alltag: Von Mundraub bis Blumen pflücken
Rechtsirrtümer im Alltag: Von Mundraub bis Blumen pflücken
03.09.2026 | Solibro Verlag
"Tyrannei der Postmoderne" - eine politische Zeitdiagnose
"Tyrannei der Postmoderne" - eine politische Zeitdiagnose

