Eigene Heizung oder Anschluss ans Wärmenetz?
23.01.2017 / ID: 251027
Umwelt & Energie
sup.- Was belastet die Haushaltskasse auf Dauer mehr: die Wärmeerzeugung in der eigenen Heizungsanlage oder die Versorgung über ein Nah- oder Fernwärmenetz? Dieser Frage sind jetzt Wissenschaftler des Forschungscenters Betriebliche Immobilienwirtschaft (FBI) an der TU Darmstadt und des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (iTG) in einer gemeinsamen Studie nachgegangen. Dabei wurden die Gesamtkosten und die Wirtschaftlichkeit der beiden Heizungskonzepte sowie die Auswirkungen auf die Effizienz- und Klimaziele untersucht. Die Ergebnisse legen Eigentümern mit Modernisierungsplänen nahe, an einer Lösung mit dezentraler, also gebäudeindividueller Wärmeerzeugung festzuhalten. "In allen untersuchten Gebäudetypen und Versorgungsgebieten bot eine Sanierung mit dezentraler Heiztechnik ökonomische Vorteile gegenüber einer Sanierung mit zentralen, netzgebundenen Versorgungssystemen", so die Studienauswertung.
Das sind gute Nachrichten für die Nutzer der gut 35 Mio. Wohnungen, bei denen eine Heizungsanlage vor Ort die Wärme sichert. Diese Anzahl entspricht rund 86,5 Prozent des gesamten deutschen Wohnungsbestandes. Hier machen die Heizungsbesitzer auch unter Klimaschutz-Aspekten keinen Fehler, wenn sie nach einer Sanierung diesem Wärmekonzept die Treue halten: "Energie und CO2 lassen sich finanzwirtschaftlich am effizientesten durch eine dezentrale Erneuerung der Wärmesysteme einsparen", so ein Ergebnis der Studie. Sie hat die Wärmekosten nach einer Sanierung über einen Zeitraum von 20 Jahren verglichen. Bei gleicher Investition ergibt die Einzelheizungs-Variante für einige Gebäudetyp-Beispiele ein zusätzliches Einspar-Potenzial von nahezu 15.000 Euro.
Dank flächendeckend ausgebauter Vertriebsnetze für die Brennstoffe sind auch bei der dezentralen Wärmeversorgung keine Lieferengpässe zu befürchten. Und die Nutzer einer Ölheizung, bei denen die Energie vor Ort gelagert wird, können seit einigen Jahren ein zusätzliches Verbraucherschutz-Instrument in Anspruch nehmen: Das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de) ist ein Wegweiser zu Fachbetrieben, denen die Verantwortung für Reinigung, Wartung oder Instandsetzung des Öltanks übertragen werden kann. Diese Betriebe haben nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) eine Zulassung nach Wasserrecht und müssen ihre Kompetenz für die Tankschutzmaßnahmen kontinuierlich überwachen lassen (www.bbs-gt.de). Für die Eigentümer bedeutet das: komfortabel heizen mit eigenem Wärmeerzeuger und Brennstofflager, aber ohne zeitlichen Mehraufwand für Tankschutz-Pflichten.
Gütegemeinschaft Tankschutz und Tanktechnik FBI TU Darmstadt iTG Gebäudetyp-Beispiele RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik www.bbs-gt.de Tankschutz-Pflicht
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf
Pressekontakt
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Ilona Kruchen
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Tankanlagen-Planung unterliegt dem Gewässerschutz
Tankanlagen-Planung unterliegt dem Gewässerschutz
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Betriebliches Energiemanagement als Sparpotenzial
Betriebliches Energiemanagement als Sparpotenzial
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu
Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao
Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Säuglinge werden oft überfüttert
Säuglinge werden oft überfüttert
Weitere Artikel in dieser Kategorie
02.07.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Lake Victoria Gold: Neues EPCM-Team treibt Bauvorbereitung für Imwelo-Projekt voran
Lake Victoria Gold: Neues EPCM-Team treibt Bauvorbereitung für Imwelo-Projekt voran
30.06.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Neues Porphyrsystem identifiziert: Forge Resources meldet Explorationserfolg auf Alotta
Neues Porphyrsystem identifiziert: Forge Resources meldet Explorationserfolg auf Alotta
30.06.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Emperor Metals: Goldprojekt Lac Pelletier vor nächstem Entwicklungsschub
Emperor Metals: Goldprojekt Lac Pelletier vor nächstem Entwicklungsschub
30.06.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
8,3 % Kupfer, 11,3 g/t Gold und 971 g/t Silber: Brixton Metals meldet spektakulären Volltreffer auf Thorn
8,3 % Kupfer, 11,3 g/t Gold und 971 g/t Silber: Brixton Metals meldet spektakulären Volltreffer auf Thorn
30.06.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Kalo Gold: Vectoring-Bohrungen bestätigen großes epithermales Goldsystem auf Wainikoro
Kalo Gold: Vectoring-Bohrungen bestätigen großes epithermales Goldsystem auf Wainikoro

