Notfallplan? Krisenprävention ist in vielen Firmen kein Thema
30.03.2026 / ID: 439719
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
In den letzten Jahren hat das Potenzial von Risiken für Unternehmen spürbar zugenommen: Lieferketten sind gefährdet, der Strom kann ausfallen, Cyberangriffe führen innerhalb von Minuten zu Schäden. Doch viele Unternehmen verhalten sich immer noch so, als sei die nächste Krise weit weg. Gerade kleinere Betriebe und KMUs sind auf den Ernstfall oft nur unzureichend vorbereitet. Was als externe Störung beginnt, kann kann jedoch rasch zur existenziellen Bedrohung werden.Die Vielzahl möglicher Krisenlagen stellt Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Laut Studien sehen viele Beschäftigte und Führungskräfte ihre Betriebe darauf nur unzureichend vorbereitet. Neben klassischen Notfallszenarien wie Bränden oder fehlenden Fluchtwegen rücken heute auch Cyberangriffe, gestörte Lieferketten, Naturkatastrophen, tagelange Stromausfälle und die wirtschaftlichen Folgen geopolitischer Konflikte stärker in den Fokus. Gerade kleinere Unternehmen und KMUs gelten dabei oft als besonders anfällig. Fachleute betonen deshalb, dass Krisenresilienz, funktionierende Notfallpläne und mehr Unabhängigkeit bei digitalen und wirtschaftlichen Schlüsselstrukturen an Bedeutung gewinnen. Selbst gesunde und stabile Unternehmen können dabei durch externe Störungen innerhalb kürzester Zeit in eine Krise geraten. "Die Praxis zeigt: Viele Unternehmen nehmen externe Risikopotenziale auf die leichte Schulter. Unternehmensverantwortlichen ist die latente Gefahr selten bewusst. Es gibt jedoch zunehmend Anzeichen dafür, dass sich das gerade ändert - angesichts der wachsenden Krisen ", sagt Dr. Heidi Z'graggen, Unternehmensberaterin und Expertin für Krisenmanagement bei der Innerschweizer Agentur URimpuls.
So erkannte der Geschäftsführer eines kleineren Unternehmens, wie unzureichend die bestehenden Krisenvorbereitungen waren. Zuständigkeiten waren unklar, Kommunikationswege nicht definiert und es gab keine Risikokommunikation . Eine externe Unterstützung für den Notfall war ebenfalls nicht vorgesehen. Grund dafür war unter anderem die im Alltag vorherrschende Annahme, eine Krise werde schon nicht eintreten. Gemeinsam mit URimpuls überprüfte er daraufhin die internen Strukturen, benannte klare Ansprechpartner und baute eine frühzeitige externe Zusammenarbeit mit URimpuls als Kommunikationsexperten auf. "Das Ziel bestand in einer detaillierten Krisenprävention , damit das Unternehmen im Ernstfall sofort handlungsfähig ist und keine Zeit mit Improvisation verliert", schildert Bruno Dobler, ebenfalls Unternehmensberater bei URimpuls.
Dieser Fall verdeutlicht ein typisches Problem vieler KMUs: Im Gegensatz zu großen Konzernen verfügen sie in der Regel nicht über eigene Kommunikationsabteilungen. Dies ist zwar wirtschaftlich nachvollziehbar, kann sich jedoch in Krisensituationen als Risiko erweisen: Sobald eine Krise eingetreten ist, bleibt kaum Zeit zum überlegten Handeln. Wirksame Krisenkommunikation beginnt deshalb lange vor dem Ernstfall! Bereits in stabilen Zeiten sollten Unternehmen daher mögliche Krisen- und Notfallszenarien durchdenken, Abläufe erproben und Zuständigkeiten klar festlegen. "Nur so lassen sich widersprüchliche Botschaften, verspätete Reaktionen und vermeidbare Kommunikationsfehler verhindern. Denn unüberlegtes und hektisches Handeln kann das Vertrauen von Mitarbeitenden, Kunden sowie der Öffentlichkeit nachhaltig schädigen", so die Expertin für Krisen- und Risikokommunikation Dr. Heidi Z'graggen.
(Bildquelle: iStock/Pressmaster)
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