Krisenkommunikation: Wenn der Ruf in Gefahr ist!
27.04.2026 / ID: 440788
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Der Erpressungsfall beim Babynahrungsmittelhersteller HiPP birgt nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern auch ein Reputationsrisiko. Gerade in sensiblen Branchen ist eine professionelle Krisenkommunikation entscheidend, um Schaden und Vertrauensverlust abzuwenden. Wer hier klar, schnell und glaubwürdig kommuniziert, kann sowohl das Ausmaß der Krise begrenzen als auch den Verlust seines wichtigsten Kapitals, der Reputation, verhindern.Fälle wie dieser aktuelle Erpressungsversuch zeigen, wie eng akute Krisenkommunikation und Reputationsschutz miteinander verknüpft sind. Für ein Unternehmen steht in einer solchen Lage nicht nur die unmittelbare Gefahrenabwehr in Form von Rückrufen, Warnungen der Öffentlichkeit und der Zusammenarbeit mit Behörden im Vordergrund. Es stellt sich auch die Frage, wie das Vertrauen von Konsumenten, Handelspartnern und der Öffentlichkeit bewahrt oder wiederhergestellt werden kann. Unternehmen kämpfen hier an zwei Fronten: Sie müssen den konkreten Vorfall operativ bewältigen und gleichzeitig verhindern, dass aus dem Sicherheitsereignis ein dauerhafter Reputationsschaden entsteht. Dabei sind eine glaubwürdige und zügige Kommunikation, sichtbare Verantwortung sowie eine klare Linie nach innen und außen entscheidend. "In einer derartigen Krise geht es nicht nur darum, den aktuellen Vorfall professionell zu lösen. Es ist ebenso wichtig, die Reputation des Unternehmens aktiv zu schützen. Vertrauen ist das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Wird dieses erschüttert, muss Kommunikation Orientierung, Sicherheit und Glaubwürdigkeit schaffen. Sonst reicht der Schaden weit über den eigentlichen Anlass hinaus", sagt Dr. Heidi Z'graggen, Expertin für Krisenkommunikation und Verhandlungsbegleitung von der Innerschweizer Unternehmensberatung URimpuls.
Reputationsschäden drohen nicht nur bei Erpressungen oder schadhaften Produkten. Sie können auch durch interne Konflikte entstehen, wie der folgende Fall zeigt, mit dem URimpuls betraut wurde: Ein Kadermitarbeiter sah sich mit einer drohenden Kündigung konfrontiert. Er wollte sich dagegen über die Medien öffentlich zur Wehr setzen. URimpuls analysierte die Rechtslage, beriet ihn strategisch und bewertete die langfristigen Folgen. Dabei zeigte sich rasch, dass ein Gang an die Öffentlichkeit zwar kurzfristig Wirkung entfalten könnte, zugleich aber erhebliche Reputationsrisiken für beide Seiten bergen würde. "Besonders für den betroffenen Kaderangestellten wären die Folgen weit über den konkreten Konflikt hinaus spürbar gewesen und hätten seine weitere berufliche Entwicklung belasten können", verdeutlicht Unternehmensberater Bruno Dobler von URimpuls.
Um eine Eskalation zu vermeiden, wurde eine alternative Vorgehensweise entwickelt. Im Zentrum standen eine realistische Zukunftsperspektive, eine sorgfältig vorbereitete Gesprächsführung mit dem Arbeitgeber und die Suche nach einer tragfähigen Lösung. Zur Absicherung der rechtlichen Rahmenbedingungen wurde ergänzend ein Arbeitsrechtler hinzugezogen. Auf dieser Basis konnte ein Rechtsstreit abgewendet und eine faire Abgangslösung im gegenseitigen Einvernehmen erzielt werden. Der Austritt wurde so gestaltet, dass die Reputation des Kadermitarbeiters gewahrt blieb und sich für ihn neue Perspektiven erschlossen. "Der Fall verdeutlicht, dass in hoch emotionalen Konflikten ein überlegtes, strategisches Vorgehen oft den besseren Weg zu einer nachhaltigen Lösung eröffnet", sagt Krisenmanagerin Dr. Heidi Z'graggen.
(Bildquelle: iStock/Dziurek)
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