Deutscher Tierhilfe Verband e.V. fordert Bundesrat auf, die Käfighaltung von Kaninchen zu verbieten
12.09.2012
Vereine & Verbände
Etwa 30 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr in Deutschland gegessen. Wie die Mastkaninchen gehalten werden, weiß jedoch kaum ein Verbraucher. Auf Drahtgitterböden über Bergen von Kot gehalten, vegetieren die bewegungsfreudigen Tiere zeitlebens in engen Käfigen dahin, ohne auch nur ein einziges Mal das Tageslicht zu sehen oder frische Luft zu atmen. Verletzungen und Missbildungen der Gliedmaßen, die durch die Bewegungslosigkeit verursacht werden, und schmerzhafte Entzündungen der Schleimhäute in Folge der enormen Ammoniakbelastung führen dazu, dass bis zu 50 % der Tiere noch vor Mastende sterben. Bislang gibt es in Deutschland, anders als in anderen Ländern, keine verbindliche Haltungsverordnung für Mastkaninchen. Ein gesetzliches Verbot der Käfighaltung ist trotz anderslautender Ankündigungen nicht in Sicht. Nach Auffassung des Deutschen Tierhilfe Verbandes ein Skandal - ist der Tierschutz doch bereits seit über 10 Jahren im Grundgesetz verankert.
Der Deutsche Tierhilfe Verband fordert von den verantwortlichen Politikern, ihren Worten endlich Taten folgen zu lassen. Unter dem Motto "Bundesrat, lass die Kaninchen frei!" haben daher als Kaninchen verkleidete Aktivisten vor dem Bundesrat demonstriert und Fotos aus der Kaninchenmast hochgehalten.
Kampagnen-Website: http://www.kaninchenmast.info
http://www.deutschertierhilfeverband.de
Deutscher Tierhilfe Verband e.V.
Friedrich - Alfred Str.182-184 47226 Duisburg
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