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24.01.2011 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Ilona Kruchen¹ | Pressemitteilung löschen

Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung

sup.- Kampagnen, in denen geringe Teilnahmequoten von Männern bei der Krebsfrüherkennung bemängelt werden, haben keine motivierende, sondern im Gegenteil demotivierende Wirkung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung von Prof. Monika Sieverding (Universität Heidelberg). Das Gesundheitsverhalten wird laut Prof. Sieverding durch zwei Pole beeinflusst: den Erwartungen wichtiger Bezugspersonen und dem Verhalten von Alters- und Geschlechtsgenossen. In der Studie mit 185 Männern zwischen 45 und 70 Jahren wurde überprüft, ob die Information über das Verhalten anderer die Motivation, Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung zu nutzen, beeinflusst. Dabei zeigte sich ein eindeutiger Effekt: Wurde den Befragten gesagt, dass im Vorjahr lediglich jeder fünfte Mann bei einer solchen Untersuchung war, fiel auch bei ihnen die Bereitschaft dazu gering aus. Umgekehrt galt: Erhielten die Studienteilnehmer die Information, dass bereits zwei Drittel aller Männer solch eine Untersuchung gemacht hätten, erhöhte sich die Bereitschaft, dies ebenfalls zu tun, erheblich.
Beispiel Darmkrebs-Früherkennung durch eine Koloskopie ab dem 55. Lebensjahr: Anstatt hier geringe Teilnahmequoten insbesondere bei Männern zu beklagen, macht es der Studie zufolge mehr Sinn, den hohen Nutzen einer Darmspiegelung in den Vordergrund zu stellen. Denn Fakt ist: Keine Krebserkrankung lässt sich so gut durch Vorsorge-Untersuchungen verhindern wie Darmkrebs. Über die reine Diagnose hinaus ermöglicht die Darmspiegelung bereits therapeutische Maßnahmen, die lebensrettend sein können: nämlich die Entfernung von Polypen, aus denen Krebs entstehen kann. Hinzu kommt, was den Medizinern, nicht aber den Patienten bekannt ist: Selbst wenn bei einer Spiegelung Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt wird, bestehen heute dank neuer Therapieoptionen noch Heilungschancen. Gelingt es, zusätzlich zur Chemotherapie durch eine so genannte EGFR-Antikörpertherapie (z. B. Cetuximab) bei einer bestimmten Patientengruppe (mit Biomarker KRAS-Wildtyp) auf die Leber beschränkte Metastasen (häufigster Ort des Auftretens) deutlich zu verkleinern, können auch diese Patienten häufig noch erfolgreich operiert werden.

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Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf

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