Molkerei Hohenlohe Zulieferbetrieb hält Kühe ein ganzes Leben an der Kette
17.06.2025 / ID: 429409
Garten, Bauen & Wohnen

Die Aufnahmen, die ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) vorliegen, sind am 15.03.2025 entstanden und zeigen einen kleinen Stall, in dem rund 50 Milchkühe gehalten werden. Der Betrieb liegt in Bretzfeld, Hohenlohekreis (Baden-Württemberg). Laut Auskunft des Landwirts werden die Tiere sogar ihr gesamtes Leben an der Kette gehalten. Diese Haltungsform ist unfassbar grausam, da die Tiere so angebunden keine Möglichkeit haben, sich zu bewegen oder miteinander zu interagieren. "In diesem Betrieb stehen die Tiere tagein tagaus auf derselben Stelle, unfähig, auch nur ihren grundlegendsten Bedürfnissen nachzugehen", kritisiert Peifer.
Neben der Anbindehaltung kritisiert die Tierrechtsorganisation aber auch das geringe Platzangebot für die Tiere, zudem wirkt der Stall heruntergekommen und unhygienisch. Aus diesen Gründen wurde am 17.03.2025 das zuständige Veterinäramt in Künzelsau informiert. Bei einer Kontrolle durch das Amt wurden geringe- bis mittelgradige Mängel in der Haltung der Jungrinder sowie zu lange Klauen bei einer Milchkuh festgestellt. Es wurden Auflagen erteilt.
Laut dem Landwirt wird die Milch von der Molkerei Hohenlohe Milch aus Schwäbisch Hall abgeholt. Die Molkerei wirbt auf ihrer eigenen Website mit glücklichen Kühen auf grünen Wiesen sowie mit Nachhaltigkeit, Regionalität und Tierwohl. Nirgendwo ist zu lesen, dass die Milch auch von Kühen stammt, die ihr gesamtes Leben an der Kette festgebunden sind. "Auf der Website der Hohenloher Molkerei wird den Menschen eine heile Welt vorgegaukelt - das hat mit der Realität aber nicht viel zu tun", so Peifer.
Die Milch wird u.a. unter dem Markennamen Hofgut bei EDEKA24, Amazon und Rewe verkauft.
ANINOVA hat nach Auswertung des Bildmaterials am 20.03.2025 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn erstattet. "Wir sehen den Tatbestand der Tierquälerei erfüllt, denn die ganzjährige Anbindehaltung verstößt gegen das Tierschutzgesetz", so Peifer. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat die Ermittlungen aufgenommen (AZ 251 Js 10929/25).
Die Aufnahmen beweisen einmal mehr, dass Regionalität nicht vor Tierleid schützt. Gerade in kleinen Betrieben wie in Bretzfeld, dem oft lobend erwähnten "Bauern von nebenan", werden Rinder häufig in Anbindehaltung gehalten. Und obwohl sie gegen das Tierschutzgesetz verstößt, wird die Anbindehaltung von den Behörden nach wie vor geduldet. "Daher empfehlen wir allen Menschen, die diese Tierquälerei nicht weiter unterstützen möchten, die vegane Lebensweise", so Peifer abschließend.
Weitere Informationen hier.
Foto- und Videomaterial kann angefordert werden.
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