Nach Aufdeckung von Tierquälerei: Westfleisch löscht alle Hofportraits auf der Website
27.09.2022
Handel & Dienstleistungen

Gegen alle Betriebe hat das Deutsche Tierschutzbüro Strafanzeige erstattet und in allen Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft bereits. Zudem wurden alle Veterinärämter direkt nach den Entdeckungen informiert. Diese haben in den meisten Fällen schnell reagiert, eine Kontrolle durchgeführt und die Missstände ebenfalls vorgefunden. In einigen Fällen haben die Ämter selbst Strafanzeige gegen die Betriebe erstattet.
Nachdem das Deutsche Tierschutzbüro letzte Woche das Bildmaterial an die Öffentlichkeit gebracht hat, war die Empörung sehr groß. "Bundesweit haben die Medien berichtet, selbst der Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat sich geäußert", so Peifer. Vor allem der Druck auf das Schlachtunternehmen Westfleisch war enorm, denn bei den Zulieferbetrieben handelt es sich um Vorzeigebetriebe, die zum Teil seit Jahren an Westfleisch liefern und sogar auf der Westfleisch-Website in Hofportraits dargestellt wurden. Auf den PR-Fotos wird in die Kamera gelacht, es sind kleine Hofgebäude zu sehen und es wird eine heile Welt suggeriert. Dort wird "der Bauern von nebenan" präsentiert. "Doch an dieser Darstellung gibt es einen Haken: die Realität, denn statt in kleinen Stallungen werden Tiere in großen Mastanlagen gequält", so Peifer. Besonders pikant: Das Ermittlerteam, das die Aufnahmen in den Mastanlagen erstellt hat, hat ausschließlich Betriebe ausgewählt, die Westfleisch in den Hofportraits dargestellt hat. Nun hat das Unternehmen alle Hofportraits von der Website genommen, vermutlich aus Sorge, dass weitere Bildaufnahmen aus weiteren Westfleisch-Zulieferbetrieben an die Öffentlichkeit kommen. "Anstatt wirkliche Konsequenzen zu ziehen, ändert Westfleisch nun lediglich ihre Kommunikation", kritisiert Peifer und ergänzt: "Ich halte das für ein Schuldeingeständnis, sonst würde man nicht die angeblichen Vorzeigebetriebe von der Website nehmen".
Das Deutsche Tierschutzbüro kritisiert auch die drei Schritte, die Westfleisch jetzt als Konsequenz aus der Enthüllung zieht. So sollen mehr Kontrollen stattfinden und auch alle Zulieferbetriebe kontrolliert werden. "Laut Westfleisch-Website würde ohnehin immer alles kontrolliert. Was ist an der Maßnahme dann neu?", fragt Peifer. Das Deutsche Tierschutzbüro fordert Westfleisch auf, die Zusammenarbeit mit den Skandalbetrieben einzustellen, Tierquälerei zu beenden und Verantwortung zu übernehmen. "Das Ganze entwickelt sich zum PR-Desaster für Westfleisch", so Peifer, der abschließend die vegane Lebensform empfiehlt, denn nur so kann den Schweinen wirklich geholfen werden. Das vegane Einsteigerprogramm Twenty4VEGAN ist unter http://www.Twenty4VEGAN.de zu finden.
Bildmaterial auf Anfrage.
Weitere Informationen unter https://www.tierschutzbuero.de/westfleisch-skandal/
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