Wertvoller Rohstoff für die Gesundheitsvorsorge
07.05.2018 / ID: 290332
Medizin, Gesundheit & Wellness
sup.- Arzneimittel zur Behandlung schwerer Krankheiten sind oft besonders kostenintensiv. Sie müssen entwickelt, getestet, zugelassen und schließlich produziert werden, was vielfach den Einsatz von teuren bzw. äußerst aufwändig zu erzeugenden Inhaltsstoffen erfordert. Einen besonders wertvollen Rohstoff zur medizinischen Vorsorge stellt die Natur dem Menschen jedoch gleich bei seiner Geburt gewissermaßen als Begrüßungsgabe zur Verfügung: In den Stammzellen aus dem Nabelschnurblut und dem Nabelschnurgewebe haben Wissenschaftler schon vor Jahrzehnten ein enormes therapeutisches Potenzial identifiziert. Voraussetzung ist natürlich, dass das Nabelschnurblut und die Nabelschnur und damit die enthaltenen neonatalen Stammzellen fachgerecht konserviert und nicht mit dem Klinikmüll entsorgt werden, wie es leider immer noch häufig der Fall ist.
Weil neonatale Stammzellen noch unbelastet, nahezu unbegrenzt teilbar und in der Regel auch virenfrei sind, gelten sie als erste Wahl für ganz unterschiedliche medizinische Anwendungen. Schon heute werden Nabelschnur-Stammzellen erfolgreich bei der Behandlung von Störungen des blutbildenden Systems, kindlicher Hirnschädigungen oder zum Wiederaufbau des Knochenmarks nach einer Hochdosis-Chemotherapie bei Krebspatienten genutzt. Forscher arbeiten aber längst an weiteren Behandlungsmöglichkeiten z. B. für Patienten mit neurologisch degenerativen Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer oder Multipler Sklerose. Ebenfalls im Zentrum der Stammzellforschung: vielversprechende Therapie-Optionen bei Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Autoimmunerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ-1.
Gerade in diesen Zukunftsperspektiven liegt der unschätzbare Vorteil eines individuellen Stammzelldepots aus der Nabelschnur. Bei fachgerechter Lagerung bleiben die vitalen Eigenschaften der Stammzellen jahrzehntelang erhalten und erlauben deshalb bei Bedarf in jedem Lebensalter eine körpereigene Spende. Solch eine autologe Behandlung, bei der Spender und Empfänger identisch sind, schaltet das Risiko von Abstoßungsreaktionen aus und kann deshalb möglicherweise bei einer künftigen Erkrankung lebensrettend sein. Jeder siebte Mensch, so die Schätzung von Wissenschaftlern, könnte in absehbarer Zeit an irgendeinem Zeitpunkt seines Lebens eine Therapie auf Basis von Stammzellen benötigen. Nach Angaben von Vita 34, der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum, wird die Chance der Stammzell-Entnahme aus der Nabelschnur allerdings bislang bei der überwiegenden Zahl der Geburten unwiderruflich versäumt. Unkenntnis der Eltern über diese Form der Gesundheitsvorsorge ist noch immer ein maßgeblicher Grund für die geringe Einlagerungsquote. "Ich würde jeder Familie empfehlen, sich zum Thema Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur zu informieren", rät Prof. Joanne Kurtzberg (Duke University Medical Center, Durham, England), eine führende Pionierin in der Erforschung und Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut: "Auch gesunde Eltern mit einem wahrscheinlich gesund zur Welt kommenden Kind sollten einlagern."
Gesundheitsvorsorge Nabelschnur-Stammzellen Begrüßungsgabe Hochdosis-Chemotherapie autologe Behandlung Vita 34 Stammzellbank Einlagerungsquote Prof. Joanne Kurtzberg
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf
Pressekontakt
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Andreas Uebbing
13.01.2020 | Andreas Uebbing
Entwaldung gefährdet weltweit Klima und Umwelt
Entwaldung gefährdet weltweit Klima und Umwelt
13.01.2020 | Andreas Uebbing
Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium
Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium
13.01.2020 | Andreas Uebbing
Qualitätsstandards beim Heizöltransport
Qualitätsstandards beim Heizöltransport
13.01.2020 | Andreas Uebbing
Vereinfachung ist kein guter Ernährungsratgeber
Vereinfachung ist kein guter Ernährungsratgeber
13.01.2020 | Andreas Uebbing
Emissionen vermeiden, reduzieren, kompensieren
Emissionen vermeiden, reduzieren, kompensieren
Weitere Artikel in dieser Kategorie
30.08.2025 | Hotel Investments AG
Betriebliches Gesundheitsbudget Deutschland, Österreich, Europa & Schweiz
Betriebliches Gesundheitsbudget Deutschland, Österreich, Europa & Schweiz
30.08.2025 | Dermatologie im Schlosspalais
Bilder des Sommers und was sie für unsere Haut bedeuten
Bilder des Sommers und was sie für unsere Haut bedeuten
29.08.2025 | Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH
Heilstollenstudie belegt Wirksamkeit
Heilstollenstudie belegt Wirksamkeit
29.08.2025 | Praxis Liebenswert
Neue Partnerschaft für Frauen im Kinderwunsch: Praxis Liebenswert kooperiert mit spanischer Kinderwunschklinik
Neue Partnerschaft für Frauen im Kinderwunsch: Praxis Liebenswert kooperiert mit spanischer Kinderwunschklinik
29.08.2025 | apex spine Center
Bandscheiben-Implantate, die smarte Alternative zu einer Versteifung der Bandscheibe
Bandscheiben-Implantate, die smarte Alternative zu einer Versteifung der Bandscheibe
