FREIE WÄHLER fordern: Eine kostenlose E- Mobilsteckdose je Gemeinde/Kommune
03.07.2013 / ID: 125282
Politik, Recht & Gesellschaft
Nach der gemeinsamen Kabinettssitzung der Staatsregierungen Bayern und Sachsen im bayerischen Oberschleißheim fordern die Landesvorsitzenden der FREIEN WÄHLER beider Freistaaten mehr Engagement für die Elektromobilität. Denn da kam gestern wenig bis nichts, obwohl Bayern und Sachsen Partner der Bundesinitiative "Schaufenster Elektromobilität" sind.
Die FREIEN WÄHLER Bayern und Sachsen sind dafür, dass man künftig bundesweit ein viel dichteres flächendeckendes Netz von Stromzapfstellen für Elektroautos aufbaut, an denen man sein Fahrzeug möglichst kostenfrei auftanken kann. Die Bundesregierung und die Landesregierungen sollen auf jeden Fall die Einrichtungskosten für eine kostenlose Zapfsäule je Gemeinde gemeinsam übernehmen und die Kostenfreiheit an dieser mindestens 10 Jahre lang garantieren.
Sachsens Landesvorsitzender Bernd Gerber: "Um mehr Elektroautos auf die Straßen zu bringen, müssen die Nachteile Anschaffungsmehrkosten, dünnes Stromtanknetz und Einbußen beim Kofferraum irgendwie aufgewogen werden. Deshalb brauchen wir mehr Anreize für den Umstieg."
Wer monatlich 200 Euro für Sprit bezahlt, hole bei kostenlosem Stromtanken die Anschaffungsmehrkosten für ein E-Auto nach 4 bis 5 Jahren wieder rein. Das ist ein wirtschaftlicher Anreiz für Jedermann.
Bayerns Landesvorsitzender und Bundeschef Hubert Aiwanger: "Der Staat muss bei der Energiewende mit Vorbild und guten Ideen vorangehen. Eine Stromtankstelle je Kommune ist das Mindeste. In größeren Städten entsprechend mehr."
Aiwanger mahnt an, die Möglichkeit noch stärker zu nutzen, auf den Dächern von Bundes- und Landes-Gebäuden über Photovoltaik Strom für die Stromtankstellen zu erzeugen. Das hilft auch der angeschlagenen deutschen Photovoltaikbranche. Darüber hinaus soll die Bundesregierung die Forschungsarbeit in der Speichertechnik stärker fördern und marktfähig machen.
Aiwanger: "Das "Schaufenster Elektromobilität Bayern und Sachsen" darf nicht nur Schau sein. Die Bürger erwarten mehr konkrete Maßnahmen und mehr Engagement."
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