Wärmepumpen sollten teamfähig sein
12.10.2015 / ID: 207438
Umwelt & Energie
sup.- Für die Wärmeerzeugung in Wohngebäuden spielen erneuerbare Energieträger eine immer größere Rolle. Zwar halten Gasheizungen beim Neubau in Deutschland mit einem Anteil von 51 Prozent noch den Spitzenplatz, aber Wärmepumpen waren im Jahr 2014 mit rund 32 Prozent bereits die zweitbeliebtesten aller installierten Heizungssysteme. Das hat der Bundesverband Wärmepumpe e. V. (BWP) mitgeteilt, der deshalb den Neubaumarkt derzeit als "Zugpferd für die Wärmepumpe" bezeichnet. Ein zusätzlicher Schub für den Einsatz dieser klimaschonenden Heizungslösung wird von den kürzlich verbesserten Förderkonditionen des staatlichen Marktanreizprogramms (MAP) erwartet. Die Entscheidung für eine förderfähige Erdwärmepumpe wird jetzt beispielsweise mit einem Investitionszuschuss von mindestens 4.000 Euro unterstützt. Nach Angaben des BWP ist die Wärmepumpe in den Bundesländern Thüringen, Sachsen und Saarland bereits die Nummer eins beim Neubau von Wohnhäusern.
Wärmepumpen gelten als besonders effizient und damit kostensenkend, weil sie den Großteil der benötigten Energie aus der jederzeit vorhandenen Umgebungswärme im Erdreich, in der Luft oder im Grundwasser beziehen. Welche dieser Energiequellen jeweils bevorzugt zum Einsatz kommt, das schwankt laut BWP im bundesweiten Ländervergleich. Insgesamt zeichnet sich jedoch ein Trend zu den so genannten Luft/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen ab. Lag der gemeinsame Anteil dieser Geräte noch im Jahr 2010 auf gleicher Höhe wie die Geothermie, also die Nutzung der Erdwärme, so liegen sie inzwischen bei den jährlichen Absatzzahlen um das Vierfache vorn. Bauherren sollten sich in jedem Fall rechtzeitig kompetenten Rat bei einem Heizungsfachbetrieb einholen, bevor sie sich für eine der Gerätevarianten entscheiden. Bei der Auswahl eines Anlagenherstellers sollte darauf geachtet werden, ob er alle Optionen anbietet und ob die Wärmepumpe als maßgeschneiderte Teilkomponente in die gesamte Gebäudetechnik integriert werden kann. So lassen sich z. B. die Hocheffizienz-Wärmepumpen des Systemspezialisten Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) (http://www.wolf-heiztechnik.de) mit einem Speicher, gegebenenfalls einer Solaranlage sowie einer zentralen, gemeinsamen Regelung zu einem leistungsstarken Team vereinen (www.wolf-heiztechnik.de). Energetische Verluste durch Kompatibilitätsprobleme zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller werden bei diesem Systemkonzept vermieden. Das gilt natürlich auch für Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand, wo sich in vielen Fällen ein Geräteverbund rund um die Wärmepumpe als idealer Ersatz für veraltete Wärmeerzeuger anbietet.
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