Neuer Rekord: Schleswig-Holstein hat 2024 fast 12,7 Mio. Megawattstunden Grünstrom exportiert
14.04.2025 / ID: 426941
Umwelt & Energie
Strom aus Erneuerbaren Energien wird immer mehr zum Exportschlager für Schleswig-Holstein. Nach einer Analyse des HanseWerk Unternehmens Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), größter Stromnetzbetreiber im Norden, wurden 2024 fast 12,7 Million Megawattstunden (MWh) Grünstrom über die Landesgrenzen Richtung Süden geleitet. Das entspricht dem Jahresverbrauch von mehr als 3,6 Millionen Durchschnittshaushalten (im Schnitt zwei Personen mit zusammen 3,5 MWh Verbrauch). Anders ausgedrückt: Schleswig-Holstein exportierte so viel Strom, dass Bevölkerung und Industrie in Hamburg (laut Angaben der Hamburger Energienetze wurden 2024 rund 10.100.000 MWh Strom in Hamburg verbraucht) theoretisch für ein Jahr und drei Monate versorgt werden könnten."2024 stiegen die Grünstromexporte im Verhältnis zum Vorjahr um fast 1,3 Million Megawattstunden oder rund elf Prozent an. Im Vergleich zu 2019 hat sich die Exportmenge an Erneuerbarer Energie sogar mehr als verdoppelt", erläutert Benjamin Merkt, Vorstand Technik der SH Netz-Muttergesellschaft HanseWerk. "Möglich wird dieser Rekord durch den massiven Stromnetzausbau in Schleswig-Holstein und den Anschluss von immer mehr Anlagen zur Erzeugung von Grünstrom vor allem an unser Netz. So hat Schleswig-Holstein Netz inzwischen über 132.000 Windkraft- und Photovoltaikanlagen sowie Biomassekraftwerke und Stromspeicher mit einer Leistung von 12.500 MW angeschlossen."
Rein bilanziell haben die Schleswig-Holsteiner laut der Analyse der HanseWerk-Tochter SH Netz im letzten Jahr 227 Prozent ihres Strombedarfs vor allem mit Wind und Sonne selbst produziert. Zum Vergleich: 2023 waren es noch 204 Prozent, im Jahr 2019 sogar nur 149 Prozent. Durch diese Entwicklung konnte sich das nördlichste Bundesland 2024 bereits zu rund 75 Prozent der Jahresstunden mit Grünstrom selbst versorgen. Auch das ist ein neuer Rekord. Zum Vergleich: 2023 lag dieser Wert noch bei 70 Prozent der Zeit und 2019 erst bei 63 Prozent der Jahresstunden.
Da Wind- und Sonnenstrom nicht durchgängig produziert werden kann, musste Schleswig-Holstein auch im letzten Jahr in begrenztem Umfang Strom importieren: Mit rund einer Million Megawattstunden lag diese Zahl allerdings so niedrig wie noch nie zuvor. 2023 wurden noch 1,2 Million MWh importiert, 2019 waren es sogar 1,5 Million MWh. Der Spitzenwert beim Stromimport lag am 9. Januar 2024 um 18 Uhr aufgrund des weitgehenden Ausfalls von Wind und Sonne bei 1.367 Megawatt. Schaut man auf die Spitzenwerte bei der exportierten Leistung, so lagen sie mit 5.860 Megawatt am 15. Dezember 2024 um 21.30 Uhr so hoch wie der erzeugte Strom von vier bis fünf konventionellen Großkraftwerken gleichzeitig und bildeten damit ebenfalls einen Rekord.
Über Schleswig-Holstein Netz
Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.
SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.
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Herr Ove Struck
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