IfKom: Tag der Ingenieure und Ingenieurinnen - Mobilitätskonzepte der Zukunft
20.06.2017 / ID: 264206
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Der kürzlich stattgefundene Ingenieurtag der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und den Ingenieuren für Kommunikation (IfKom e. V.) stand unter dem Thema "Mobilitätskonzepte der Zukunft und die ethische Verantwortung der Ingenieurin sowie des Ingenieurs".In ihren Grußworten hoben der Präsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier und der Bundesvorsitzende der IfKom, Dipl.-Ing. Heinz Leymann gemeinsam mit Dipl.-Ing. Dieter Salge, IfKom-Bezirksvorsitzende Ostbayern, die jahrelange intensive Zusammenarbeit der beiden Institutionen hervor.
Das hochautomatisierte Fahren soll laut Hightech-Industrie Alltag werden. Technik und Mobilitätsverständnis ändern sich rasant. Das automatisierte Fahren ist zwar noch Zukunftsmusik, es kommt aber schneller, als wir denken und wird auch Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. Mit seinem Vortrag "Quo vadis self driving cars?" gab Dipl.-Ing. Norbert Balbierer von der Continental Automotive GmbH Regensburg und Absolvent der OTH Regensburg einen Ausblick hinsichtlich der Zukunft des autonomen Fahrens. In seinem Referat zeigte er beispielsweise auf, dass die ersten Fahrzeuge im Rahmen des hochautomatisierten Fahrens (Level 3), bei dem der Fahrer nicht mehr kontinuierlich für die Führung des Fahrzeugs verantwortlich ist, bis spätestens 2020 zugelassen werden sollen. Erste Konzepte für das Level 4, das vollautomatisierte Fahren, bei dem der Fahrer zumindest in einem beschränkten Operationsgebiet nicht mehr benötigt wird, sind bereits erfolgreich für fahrerlose Personenförderung in Bussen und Taxis in der Erprobung.
Das Themenfeld "Autonomes Fahren" nahm auch Prof. Dr. phil. Ralph Dreher, Vizepräsident der Ingenieurpädagogischen Wissenschaftsgesellschaft, IPW e. V. und Leiter des Lehrstuhls für Technikdidaktik an der Universität Siegen als Anknüpfungspunkt für seinen Vortrag zum Thema "Ethische Gedanken und Verantwortung des Ingenieurs im beruflichen Umfeld - Der Eid der Ingenieure". Der von ihm formulierte "Leonardische Eid" soll nach seiner Auffassung als Maßstab dienen, um zu prüfen, inwieweit für einen Studiengang sowohl curriculare Vorgaben bestehen als auch eine Lehrrealität geschaffen wurde, die es gleichermaßen fördert, dass Studierende der Ingenieurwissenschaften sich im Zuge der zweifelsfrei weiterhin notwendigen hochqualitativen fachlichen Ausbildung mit der gesellschaftlichen Wirkung ihrer zukünftigen Erwerbsarbeit auseinandersetzen, daraus resultierend dann die Notwendigkeit zu erkennen, sich aufgrund ihrer besonderen Verantwortung in den gesellschaftlichen sowie politisch-ökonomischen Prozess der Willensbildung einzubringen. Gerade die durch Ingenieurarbeit geschaffene digitalisierte Arbeitswelt hat das Potenzial einer erheblichen Neuausrichtung der Erwerbsarbeit, denn es werden völlig neue Arbeitsinhalte und-strukturen geschaffen bei gleichzeitigem Wegfall etablierter Arbeitsmodelle mit den dazu gehörenden Qualifikationen. Stattdessen würden Berufsinhalte sich stark wandeln und ein sehr viel höheres Qualifikationsniveau erfordern, was die Frage aufwirft, wer das noch leisten kann und wie darauf vorbereitet werden muss und ob damit die Schere zwischen dem Niedriglohnsektor und dem Hochlohnsektor sich weiter öffnet.
IfKom selbst bieten angesichts dieser Entwicklungen ein Modulkonzept zur Förderung einer Ingenieurausbildung für Führungspositionen an und hat dieses Konzept abgestimmt mit der IPW (Ingenieurpädagogischen Wissenschaftsentwicklung) derart weiter entwickelt, dass die vom "Leonardischen Eid" geforderte Erkenntnis nach Notwendigkeit von Gestaltungskompetenz in der Ingenieurarbeit und deren Förderung innerhalb der Ingenieurausbildung in dieses Fortbildungsangebot implementiert ist.
IfKom Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg IPW Autonomes Fahren Technikdidaktik Universität Siegen Continental Automotive GmbH Regensburg Leonardischer Eid
IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland
fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de
Pressekontakt
IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de
Diese Pressemitteilung wurde über Connektar veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Herr Heinz Leymann
14.11.2022 | Herr Heinz Leymann
Künstliche Intelligenz - Europa muss mehr investieren und Chancen besser nutzen
Künstliche Intelligenz - Europa muss mehr investieren und Chancen besser nutzen
02.11.2022 | Herr Heinz Leymann
IfKom und deutsche ict + medienakademie: Pressemitteilung: Fokus Connected oder E-Car?
IfKom und deutsche ict + medienakademie: Pressemitteilung: Fokus Connected oder E-Car?
21.10.2022 | Herr Heinz Leymann
B. Eng. Veronika Rappl erhielt an der OTH Regensburg den IfKom-Preis 2022
B. Eng. Veronika Rappl erhielt an der OTH Regensburg den IfKom-Preis 2022
20.10.2022 | Herr Heinz Leymann
Energiewende braucht gut ausgebildete IngenieurInnen: IfKom im Gespräch mit Präsidenten der OTH Regensburg
Energiewende braucht gut ausgebildete IngenieurInnen: IfKom im Gespräch mit Präsidenten der OTH Regensburg
18.10.2022 | Herr Heinz Leymann
Verleihung des IfKom-Preises 2022 an an B. Eng. Anja Preitschaft der Ostbayerischen Technischen Hochschule Reg
Verleihung des IfKom-Preises 2022 an an B. Eng. Anja Preitschaft der Ostbayerischen Technischen Hochschule Reg
Weitere Artikel in dieser Kategorie
16.02.2026 | JS Research GmbH
Silber-Produzent glänzt mit einem Produktionssprung und operativen Durchbruch!
Silber-Produzent glänzt mit einem Produktionssprung und operativen Durchbruch!
15.02.2026 | Existenzgründungsagentur
Architektur statt Aktionismus: Warum echte Gründungssouveränität ein stabiles Fundament braucht
Architektur statt Aktionismus: Warum echte Gründungssouveränität ein stabiles Fundament braucht
15.02.2026 | JS Research GmbH
Wochenrückblick KW 07-2026: KI stellt alte Gewissheiten auf die Probe
Wochenrückblick KW 07-2026: KI stellt alte Gewissheiten auf die Probe
14.02.2026 | JS Research GmbH
SYRAX Research AG - zu Uran 2026: Strukturelle Treiber sind keine Spekulationsblase!
SYRAX Research AG - zu Uran 2026: Strukturelle Treiber sind keine Spekulationsblase!
14.02.2026 | JS Research GmbH
Wann der Uranpreis wieder steigen könnte
Wann der Uranpreis wieder steigen könnte

