Pressemitteilung von Andrea Buzzi

Tracking-Lücken mit 1st-Party-Cookie-Tracking schließen


11.04.2013 / ID: 110827
IT, NewMedia & Software

München, 11. April 2013 - Sollten sich die Ankündigungen von Mozilla bewahrheiten, dass die Firefox Version 22 keine sogenannten Third-Party-Cookies mehr erlaubt, müssen Tracking-Anbieter, Werbenetze und Werbekunden ihr Multichannel-Tracking umstellen. Wer bis zum bisher avisierten Release-Datum am 25. Juni nicht handelt, riskiert eine lücken- beziehungsweise fehlerhafte Customer-Journey-Analyse (http://www.intelliad.de/leistungen/multichannel-tracking.html) . Denn durch das standardmäßige Blockieren von Third-Party-Cookies im neuen Firefox 22 kann der Weg des Users nur noch bruchstückhaft erfasst werden - zum Nachteil von Werbekunden und Usern gleichermaßen. Während Unternehmen nicht mehr messen können, wie viele Kontaktpunkte sie mit ihren Zielgruppen hatten und welchen Wertbeitrag ein bestimmter Kanal oder eine Maßnahme zum Umsatz geleistet hat, werden User wieder mehr unpassende Werbeanzeigen sehen.

Betroffen sind alle Kanäle und Seiten, die über ein Fremdpixel eines externen Anbieters gemessen werden, das auf der Website des Werbungtreibenden eingesetzt ist. Dies sind beispielsweise Klicks aus SEO, die Direkteingabe der URL und Seitenzugriffe, die über einen Referrer getrackt werden (z. B. Klick aus einem Blog). Hier müssen künftig alternative Tracking-Methoden ohne Third-Party-Cookies eingesetzt werden, wie zum Beispiel das First-Party-Cookie-Tracking von intelliAd. Dabei werden die Cookies des Tracking-Anbieters intelliAd (http://www.intelliad.de) durch die eigene Domain des Werbekunden ersetzt, was in der neuen Firefox-Version weiterhin erlaubt sein wird. Entwarnung gibt es derzeit für alle, die keine Fremdpixel auf ihrer Website einsetzen. Nicht betroffen sind das Tracking von Google AdWords und allen anderen Kanäle, die mit First-Party-Cookies arbeiten.

"Grundsätzlich empfehlen wir unseren Kunden die Umstellung des Trackings ausschließlich auf First-Party-Cookies, denn auch der Apple-Browser Safari untersagt offiziell Cookies von Drittanbietern", rät Mischa Rürup, COO der intelliAd Media GmbH. Für ihn ist ein First-Party-Cookie-Tracking daher derzeit die sauberste Lösung für ein lückenloses Multichannel-Tracking.

Laut Globalstats surfen fast die Hälfte (44 Prozent) der deutschen Internetnutzer aktuell mit dem Firefox-Browser im Internet, während weltweit nur etwa 20 Prozent Firefox nutzen. Firefox orientiert sich an den Regeln des Browsers Safari von Apple, der ebenfalls Third-Party-Cookies blockiert.

Bildrechte: intelliAd Media GmbH
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