Cholesterinspiegel im Blick: Risiken minimieren und Lebensqualität steigern
24.07.2025 / ID: 431022
Medizin, Gesundheit & Wellness
Stuttgart - Üppige, fettreiche Mahlzeiten und ein bewegungsarmer Lebensstil können die Cholesterin-Blutwerte negativ beeinflussen. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. (LAV) erklärt, wie Ernährung und Bewegung den Cholesterinspiegel beeinflussen und wie man aktiv gegensteuern kann."Cholesterin ist nicht grundsätzlich schlecht", betont Friederike Habighorst-Klemm, Patientenbeauftragte und Vorstandsmitglied im LAV. "Es wird für lebenswichtige Prozesse wie die Hormonbildung, den Zellaufbau und die Verdauung benötigt." Doch ein dauerhaft zu hoher Cholesterinspiegel kann problematisch werden: "Überschüssiges Cholesterin lagert sich an den Arterienwänden ab. Dies kann die Gefäße verengen, Durchblutungsstörungen verursachen und im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen."
Besonders kritisch sei das sogenannte LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein), auch als "schlechtes Cholesterin" bekannt, erklärt Habighorst-Klemm. Es transportiert überschüssiges Cholesterin aus der Leber in den Körper, wo es sich ablagern kann. Im Gegensatz dazu hilft HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein), Ablagerungen abzubauen.
"Cholesterin findet sich ausschließlich in tierischen Lebensmitteln, während pflanzliche Produkte cholesterinfrei sind", erklärt die Apothekerin weiter. Eine Ernährung, die auf pflanzliche und fettreduzierte Kost setzt, könne den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Regelmäßige Bewegung wie Wandern, Schwimmen oder Radfahren habe ebenfalls einen günstigen Effekt.
Zusätzlich empfiehlt Habighorst-Klemm Omega-3-Fettsäuren, um die Gefäßwände zu schützen und zu stärken. "Auch Präparate aus Knoblauch oder Artischocken können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Ebenso sinnvoll ist die Einnahme von Ballaststoffen wie Leinsamen, Haferkleie und Flohsamenschalen und das Weglassen von Süßigkeiten und Alkohol, um das Cholesterin im Blut verringern können." Hingegen rät die Expertin von vermeintlichen Hausmitteln ab: "Der Verdauungsschnaps nach einem üppigen Mahl bringt nichts außer zusätzlichen Kalorien - er hat keinerlei positiven Effekt auf die Verdauung oder die Blutwerte."
Wer seinen Cholesterinspiegel überprüfen möchte, sollte sich an einen Arzt oder eine Apotheke wenden. Ein Bluttest liefert wichtige Werte wie das LDL- und HDL-Cholesterin, das Verhältnis der beiden sowie das Gesamtcholesterin. Diese Werte helfen, das persönliche Risiko einzuschätzen, wobei individuelle Faktoren wie Vorerkrankungen oder genetische Veranlagungen eine Rolle spielen.
Wenn trotz einer bewussten Ernährungsumstellung der LDL-Wert nach drei bis sechs Monaten nicht sinkt, empfiehlt Habighorst-Klemm eine medizinische Abklärung. "Manchmal können genetische Ursachen zu dauerhaft erhöhten Cholesterinwerten führen, die eine spezifische Behandlung erfordern."
(Bildquelle: ©pixabay)
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