Vollkasko muss bei Vollrauschfahrt nicht zahlen - Verkehrsrecht Dresden
30.06.2011 / ID: 19369
Politik, Recht & Gesellschaft
Rechtsgrundsatz - Verkehrsrecht Dresden
Vollkaskoversicherung darf Schadensregulierung ablehnen, wenn Vollrauschfahrt zum Unfall geführt hat (OLG Dresden, Urteil vom 15.09.2010, Az. 7 U 466/10, BGH Az. IV ZR 225/10, noch nicht entschieden).
Sachverhalt - Verkehrsrecht Dresden
Am 13.07.2008 ca. 7.15 Uhr kommt K von einem Rockkonzert aus einer Kurve nach links von der Fahrbahn ab. Dies geschieht außerorts. Das Fahrzeug prallt gegen einen Laternenpfahl. Der Fahrzeugschaden beträgt ca. EUR 6.400,00. Um 8.40 Uhr wird Blutentnahme vorgenommen. Ergebnis: 2,7 ‰. Die Vollkaskoversicherung lehnt die Regulierung des Eigenschadens ab.
Rechtsgründe - Verkehrsrecht Dresden
Seit dem 01.01.2008 gilt die Vorschrift § 81 Abs. 2 VVG. Nach dieser Vorschrift ist der Versicherer bei grob fahrlässiger Herbeiführung des Unfalls berechtigt, die Leistung entsprechend der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers zu kürzen. Umstritten und nicht abschließend geklärt ist die Frage, ob die Vollkaskoversicherung die Schadensregulierung gänzlich versagen darf. Verhandlungstermin vor dem BGH ist am 22.06.2011.
Mein Rechtstipp - Verkehrsrecht Dresden
"Beim Bestehen einer Vollkaskoversicherung ist dem Versicherungsnehmer generell zu empfehlen, sich möglichst korrekt im Straßenverkehr zu verhalten. Die neue Regelung § 81 Abs. 2 VVG eröffnet der Versicherung ansonsten das Recht zur Reduzierung der Schadensregulierung des eigenen Fahrzeugschadens", so Rechtsanwalt Ulrich Horrion aus Dresden.
Verkehrsrecht Dresden Rechtsanwalt Dresden Kanzlei Dresden Anwalt Dresden Vollkaskoversicherung Vollrauschfahrt
http://www.verkehrsrecht.rechtsanwalt-horrion.de
Verkehrsrecht Dresden
Radeberger Straße 26 01099 Dresden
Pressekontakt
http://www.verkehrsrecht.rechtsanwalt-horrion.de
Verkehrsrecht Desden - Rechtsanwalt Ulrich Horrion
Radeberger Str. 9 01099 Dresden
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Ulrich Horrion
16.11.2016 | Ulrich Horrion
Bearbeitungsgebühren in Bausparverträgen unzulässig.
Bearbeitungsgebühren in Bausparverträgen unzulässig.
06.11.2014 | Ulrich Horrion
Banken müssen Bearbeitungsgebühren bei Kreditverträgen zurückzahlen.
Banken müssen Bearbeitungsgebühren bei Kreditverträgen zurückzahlen.
05.08.2014 | Ulrich Horrion
Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung sind von der Restschuldbefreiung ausgenommen. Insolvenzrecht
Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung sind von der Restschuldbefreiung ausgenommen. Insolvenzrecht
07.01.2014 | Ulrich Horrion
Hohes Risiko der Insolvenzanfechtung bei inkongruenten Vermögensverschiebungen.
Hohes Risiko der Insolvenzanfechtung bei inkongruenten Vermögensverschiebungen.
06.01.2014 | Ulrich Horrion
Trotz schleppender Zahlungen keine Insolvenzanfechtung - Insolvenzrecht.
Trotz schleppender Zahlungen keine Insolvenzanfechtung - Insolvenzrecht.
Weitere Artikel in dieser Kategorie
16.02.2026 | LEDSTEI AG
Erlebt! Empört! UND JETZT?
Erlebt! Empört! UND JETZT?
13.02.2026 | Saturdays for Children
Parteiloser Schauspieler Künstler Aktivist Journalist Mark Bellinghaus-Raubal will 2027 Bundespräsident werden
Parteiloser Schauspieler Künstler Aktivist Journalist Mark Bellinghaus-Raubal will 2027 Bundespräsident werden
09.02.2026 | Sovest LLC
Luigi Corvaglia: Russisches FSB Netzwerk hat sich in Italien aktiviert
Luigi Corvaglia: Russisches FSB Netzwerk hat sich in Italien aktiviert
02.02.2026 | Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk - DPNW
"Hände weg von Therapiehonoraren" - Psychotherapeuten wehren sich gegen geplante Kürzung um 10 Prozent
"Hände weg von Therapiehonoraren" - Psychotherapeuten wehren sich gegen geplante Kürzung um 10 Prozent
29.01.2026 | Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk - DPNW
Psychotherapeuten mahnen zur Solidarität mit kranken Menschen und nicht zu deren Verurteilung als "Blaumacher"
Psychotherapeuten mahnen zur Solidarität mit kranken Menschen und nicht zu deren Verurteilung als "Blaumacher"

